Ein Blick auf Dunkelheit, Distanz, und das Gefühl von Unsicherheit in der Stadt.
Zwischen Laternenlicht und Schatten liegt oft nur ein kurzer Abschnitt, wenige Schritte, in denen Orientierung noch möglich scheint und zugleich kippen kann. ZEHN METER DUNKEL setzt dort an, wo Distanz zu einer Wahrnehmungsspanne wird, nah genug, um Strukturen zu erkennen, weit genug, damit Details, Gesichter und Absichten in Unschärfe geraten.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Arbeiten, die diesen Zustand als Frage von Lesbarkeit und Blick erfahrbar machen, als Fotografie, als Bewegtbild und als installative Setzung, die Verhalten, Sichtbarkeit und soziale Räume hinterfragen.